Afaq Hussain hatte folgendes von Abid Hussain zu erzählen:

Da gab es zu jener Zeit ein Festival in Benares oder Indore, wo sich die besten Musiker dieser Tage trafen; unter anderem auch Abid Hussain und Biru Mishra von Benares.

Als die Musik zu spielen begann, waren zehn Tabla-Spieler auf der Bühne die zusammen spielten, um sich zu messen, wer von ihnen der Beste sei. Unter diesen waren eben auch Abid Hussain und Biru Mishra, die zum erste Mal aufeinander stiessen.

Nach einigen Stunden hielten acht von ihnen inne und es standen sich nur noch diese beiden gegenüber. Keiner wusste, wie der andere zu dieser Zeit war. Biru Mishra fragte einige Leute, wer wohl dieser Spieler war, doch niemand konnte es ihm sagen – man fragte umher, aber niemand wusste es.

Weitere drei bis vier Stunden vergingen – das Spiel wurde schneller und erreichte bald seinen Höhepunkt, aber keiner machte Anzeichen von Müdigkeit. Nach weiteren vier oder fünf Stunden dachte Biru Maharaj: „Ich habe es weit gebracht, aber ich kann nicht mehr“. Er hielt inne, räumte seine Tabla beiseite und ehrte Abid Hussain als Guru. Er sagte: „Ich weis nicht wer du bist und die Leute können es mir nicht sagen“.

So kam es, dass ein Solo-Konzert für Abid Hussain organisiert wurde an diesem er Solo spielen sollte. Alle Ustads , Gurus und Khan-Sahibs trafen sich zu diesem Anlass und Abid Hussain spielte sechs bis acht Stunden, danach sagte Biru Mishra: „Du bist ein wahrer Guru und Khalifa“.

So machten sie die Ghanda-Bandhan-Zeremonie und Biru Mishra machte ihm Geschenke.
Doch Abid Hussain war aufrichtig und sagte: Komm zu mir, und ich werde dir geben was ich kann, aber deine Hände sind ein solches Gottesgeschenk, dass Gott es dir selber geben muss“.