Hiru Kumar Ganguli, ein Schüler von Abid Hussain erzählte:

Im Dezember 1920 reiste Abid Hussain nach Mekka für zwei Monate oder so, danach kam er eines Tages wieder nach Lucknow zurück und gab das Tabla-Spiel auf, dies für etwa acht Monate. Zu dieser Zeit kam ein grosser Sänger nach Lucknow; wer immer er auch war, er war so ein Laydar (ein Musiker mit hervorragenden rhythmischen Kenntnissen) dass niemand ihm richtig folgen konnte.

Dieser sagte: „Oh, dies ist Lucknow, der Sitz der Musik, ist hier kein Begleitmusiker der mir richtig folgen kann“? Einige Musiker gingen zu Abid Hussain – und so bekam er dies zu hören, diese sagten:
”Ustadji, what is this, the big musician has come to Lucknow and he doesn’t find anybody competent enough to accompany him, it is an insult to us“.
Danach fand Abid Hussain, es könne Lucknow entehren , er sagte: “Er werde es tun”.

Er berührte seine Tabla acht Monate nicht. Bald darauf wurde ein grosses Soiree arrangiert und Ustadji spielte. Und er spielte so wunderbar gut, dass der Sänger nach einiger Zeit Abid Hussain zu Füssen lag und sagte: „Du bist ein wahrer Khalifa“. Es wurde gesagt, dass Abid Hussain so kenntnisreich war, und so gut in Übung, dass kein anderer Tabla-Spieler zu jener Zeit ihn übertrumpfen konnte.